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MCM Muskelfaszien Therapie
MCM Muskelfaszien Therapie
Gezielte Behandlung für mehr Beweglichkeit und weniger Schmerzen
Muskelfaszien-Therapie – wenn Bewegung wieder leichter werden soll

Vielleicht kennen Sie das: Der Nacken ist ständig verspannt, der Rücken schmerzt, eine Schulter lässt sich nicht mehr frei bewegen oder bestimmte Bewegungen ziehen und fühlen sich unangenehm an. Manchmal bestehen solche Beschwerden schon lange und kommen trotz Massage oder Ruhe immer wieder zurück.

Dann lohnt es sich, nicht nur den einzelnen Muskel zu betrachten, sondern auch das Fasziengewebe und die funktionellen Zusammenhänge im gesamten Bewegungsapparat.

Faszien bilden ein weit verzweigtes Netzwerk aus Bindegewebe, das Muskeln, Sehnen, Bänder und andere Strukturen miteinander verbindet. Durch einseitige Belastungen, Bewegungsmangel, Verletzungen, Schonhaltungen oder anhaltenden Stress können sich Spannungsmuster entwickeln, die Ihre Beweglichkeit beeinflussen und Beschwerden begünstigen können.

Genau hier setzt die Muskelfaszien-Therapie an.

Wir behandeln nicht nur dort, wo es weh tut

Wenn beispielsweise Ihre Schulter schmerzt, muss die Ursache nicht zwingend nur in der Schulter liegen. Spannungen und Bewegungseinschränkungen können über Muskel- und Faszienketten miteinander verbunden sein.

Deshalb schauen wir uns zunächst an, wie Sie sich bewegen, wo Ihr Körper ausweicht und welche Strukturen besonders unter Spannung stehen.

Anschliessend behandeln wir die entsprechenden Muskeln und Faszien gezielt mit manuellen Druck-, Dehn- und Mobilisationstechniken. Dabei arbeiten wir langsam und präzise am Gewebe, um Spannungen zu reduzieren und die Beweglichkeit der betroffenen Bereiche zu unterstützen.

Ihre Behandlung richtet sich nach Ihrem Körper

Zu Beginn möchten wir wissen: Wo haben Sie Schmerzen? Bei welchen Bewegungen treten sie auf? Seit wann bestehen die Beschwerden? Und wodurch werden sie besser oder schlechter?

Auf dieser Grundlage untersuchen wir Ihre Haltung und Beweglichkeit und suchen nach möglichen Spannungs- und Belastungsmustern.

Je nachdem, was wir dabei feststellen, können wir die Behandlung mit Gelenkmobilisationen, gezielten Dehnungen sowie individuellen Bewegungs- und Alltagsempfehlungen ergänzen.

Dabei bestimmen nicht wir allein die Intensität – Ihr Körper und Ihr persönliches Empfinden geben das Tempo vor. Manche Bereiche können während der Behandlung empfindlich reagieren. Deshalb passen wir Druck und Technik fortlaufend an Sie an.

Unser Ziel ist nicht nur, dass Sie sich direkt nach der Behandlung besser fühlen. Wir möchten dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zurückzugewinnen und ungünstige Spannungsmuster langfristig zu verändern.

Damit Sie Ihren Körper im Alltag wieder weniger als Einschränkung wahrnehmen – und sich freier, leichter und sicherer bewegen können.
Trigger und Myofasziale schmerzen
Folge einer dieser Auslöser können zum Beispiel wiederkehrenden oder akute Fehlbelastung sein. Mangelnde Bewegungen, (typische Büroarbeiten PC und dem Smartphone.) Ungesunde und einseitige Ernährung, zu schnelles exzessives oder zu einseitiges Kraftraining, sowie langanhaltende emotionale Stressfaktoren. Unfälle, (Schleudertraume,) Verletzungen oder langer Ruhigstellung wie nach Gips oder OP. Insbesondere hierbei kommt es zu gewebehistologisch gut nachweisbaren Querbrücken mit Verfilzungen und Verklebungen der Faszialen Strukturen (Cross Links) und daraus resultierenden Funktionsstörungen und Gewebeverhärtungen. Aufgrund des gestörten Sauerstoffangebotes mit Durchblutungsstörung in dem betroffenen Muskel – Knochen Bezirkes resultiert im weiteren Verlauf eine neuromuskuläre Entzündung, die wiederum diverse Störungen im Bewegungsapparat verursachen kann. Häufig findet man im Gewebe eine lokale Übersäuerung und eine Überaktivität der Senso Motorischen Nervenplatten an den Muskelfasern, woraus sich dann Trigger-Muskelknoten (Myogelosen) bilden, die wiederum Schmerzsignale zu anderen Körperregionen senden (referred pain). Fast jeder leidet an Schmerz- und/oder Verspannungstriggern. Besonders im Nacken-Schulter- und unteren Rückenbereich. Bleiben diese lange unbehandelt, können sie chronisch werden, weshalb man Trigger schmerzen auch als eine Art Schmerzgedächtnis des Körpers bezeichnet.
Warum den Faszien eine besondere Bedeutung zukommt?
Faszien sind vereinfacht gesagt die bindegewebigen Hüllen, welche Gelenke, Muskel und Organe umkleiden. Also eine unscheinbare Hülle, die unseren ganzen Körper wie ein Taucheranzug umspannt und letztlich alle Organe sowie Muskeln in Form und Spannung hält. In Abhängigkeit von Form und Funktion erscheinen Faszien als derbelastisch feste oder harte Strukturen oder weichelastische Hüllen, die sich netzartig ausspannen. Dieses elastische Konstrukt beruht auf dem Tensegrity Prinzip (Tension: Spannung / Integrity: Integrität) und sorgt für eine gute dreidimensionale Stabilität. Durch Stress und Übersäuerung kommt es zur Zunahme der Faszien dicke aber auch der Schmerzfaserdichte und kann damit mitverantwortlich für verschieden schmerzen sein. Es wird vermutet, dass in 75-90% aller körperlichen schmerzzustände myofasziale Dysbalancen hauptverantwortlich sind.
Typische Indikationen aus meiner Praxis
-Weichteilschmerzen und Verspannungen -Muskelverkürzungen insbesondere mit Schulter-Nacken-Schmerzen -Hartnäckige Kopf- und Gesichtsschmerzen -Muskulär bedingte Bewegungseinschränkungen, Muskelkrampfneigung -Gesäss-und Hüft/Oberschenkelschmerzen mit Ausstrahlung -Statische oder muskuläre Gang- und Haltungsstörung, Beinverkürzung, Beckenfehlstatik -Ausstrahlschmerzen an oberen und unteren Extremitäten mit oder ohne Kraftminderung -Tennis- und Golfer Ellenbogen, Schulterschmerz, Fersen- und Fußschmerz -Leistenschmerz, Bauch-Brustschmerz-Trigger -Schwindel/Ohrgeräusch/ Tinnitus/Sehstörungen – Verschwommensehen -Fehlstellung der Kiefergelenke, Bissanomalien, Zähneknirschen, CMD, Zahn und Kieferschmerzen -Rezidivierende Gelenkblockaden und ISG Probleme
Therapieablauf
Der Umfang der Therapie richtet sich nach der Art und Schwere des Beschwerdebildes. In der Regel werden nach Untersuchung und Indikationsstellung zunächst 3-5 Sitzungen in regelmäßiger Folge (1-2 Mal wöchentlich) empfohlen. Falls notwendig werden die Intervalle vergrößert und weitere Sitzungen gemeinsam geplant. Die schmerzverursachende Muskel oder Knochenknoten sicher aufspüren und nachhaltig beseitigen.
Zum Einsatz kommen je nach Bedarf und Problemstellung
- manuelle und osteopathische Techniken - Faszien und Triggerpunkt Instrumente - Faszientraining, Yoga, speziell Entwickelte Dehnungen, Faszienrolle - Myofaszial Tape - Techniken aus der Chinesischen Medizin - Eisstreichungen / Wärmebehandlung - Haltungstraining
Risiken und Nebenwirkungen
Da es sich um eine intensive manuelle Behandlung handelt, kann es zu einer vorübergehenden Erstverschlimmerung kommen. Ebenso sehr selten zu kleineren und sehr oberflächlichen Blutergüssen, die schon nach wenigen Tagen verschwinden. Zudem können wir Dosierung und Behandlungsintervalle auf das jeweilige Schmerzempfinden sehr fein und individuell auf den Patienten abstimmen.
Material für die Behandlung Drückerset Schröpfglässer - Cuppingglässer Guasha
Dauer der Behandlung 60 Minuten
CERRAR